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DEPFA BANK "hold" 24.08.2007
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der DEPFA BANK (ISIN IE0072559994 / WKN 765818) mit dem Rating "hold" ein.
Mit einem Nettogewinn von 126 Mio. Euro in Q2/2007 (-10% ggü. Vj.) sei das Ergebnis des 1. Quartals leicht übertroffen worden. Damit liege der Gewinn für HJ1 bei 249 Mio. Euro. Das Zinsergebnis sei um 8% auf 101 Mio. Euro gefallen. Der Provisionsüberschuss habe bei 9 Mio. Euro (-25%) gelegen. Die Erträge aus dem Verkauf von Aktiva seien um 66% auf 111 Mio. Euro gestiegen. Das Handelsergebnis habe mit 8 Mio. Euro signifikant unter dem Vorjahr (41 Mio. Euro) gelegen. Die DEPFA habe in Q2 19 Mrd. Euro Neugeschäft in den Kundensegmenten abgeschlossen (Q1: 20 Mrd. Euro). Die Aufwendungen seien um 25% auf 70 Mio. Euro gestiegen, dies entspreche einer Kostendeckungsquote von 31%.
Am 23.07.07 sei die Übernahme durch die Hypo Real Estate bekannt gegeben worden: Der Deal sei freundlich (im Einvernehmen mit dem Board). Der Gesamtwert der Transaktion betrage rund 5,7 Mrd. Euro. DEPFA-Aktionäre sollten 6,80 Euro je Aktie und 0,189 neue HRE-Aktien bekommen (basierend auf dem Schusskurs vom 20.07. = 16,14 Euro je Aktie). Neben den sonstigen Kartellbehörden sei die Zustimmung von 75% der DEPFA-Aktionäre (aoHV für September erwartet) und dem irischem Gericht notwendig.
Das Ergebnis zu Q2 sei zwar erneut an einigen Stellen nicht zufriedenstellend ausgefallen, habe aber bestätigt, dass das Haus insgesamt auf dem richtigen Weg sei. Das Neugeschäft sei ausgesprochen gut verlaufen. Dies habe auch die Hypo Real Estate (HRE) erkannt, die ein Übernahmeangebot vorgelegt habe.
Mit dem Zusammengehen der HRE und DEPFA entstehe Deutschlands 4.-größte Bank, ein führender Anbieter von Finanzdienstleistungen für den öffentlichen Sektor, der gewerblichen Immobilienfinanzierung und für Infrastrukturfinanzierung. Beide Häuser würden sich in ihren Aktivitäten komplementär ergänzen. Beide würden beabsichtigen, ihr Geschäft ohnehin stärker zu internationalisieren und zu diversifizieren. Beide hätten ein ausgezeichnetes Netzwerk. Beide Institute seien für hohe Effizienz bekannt und hätten Erfahrung im Risikomanagement. IT-Techniken könnten zusammengelegt werden (Skaleneffekte). Weiterhin positiv zu werten sei das enorme Synergie- und Cross Selling-Potenzial.
Die letzten Quartale hätten immer wieder Enttäuschungen gebracht. Nur durch Beteiligungsverkäufe hätten operative Schwächen ausgeglichen werden können. Teilweise sei der Margendruck stärker geworden. Hohe (Reorganisations-) Kosten würden zusätzlich belasten. Die Subprime-Krise werfe ihre Schatten auf die beiden Institute und belaste deren Aktienkurs. Die ROE liege mit 17,3% (nach 22,8%) deutlich unter dem langfristig angestrebten Niveau von 20%. Die Erwartungen seien hoch, was die Zusammenführung der beiden Häuser und die Synergiepotenziale angehe.
Die Übernahme der DEPFA durch HRE sei sinnvoll.
Die Analysten der SEB bewerten die DEPFA BANK-Aktie mit "hold" und senken das Kursziel von 15,80 auf 15,00 Euro. (Analyse vom 24.08.2007) (24.08.2007/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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